Naturhistorisches Museum Wien: Ein weiteres Kronjuwel

Gleich gegenüber dem Kunsthistorischen Museum beherbergt die Stadt ein weiteres Kronjuwel, das Naturhistorisches Museum Wien. Auf mehr als 8.000 Quadratmetern in einem palastartigen Gebäude aus dem 19. Jahrhundert zeigt das Museum über 100.000 Objekte in 39 Ausstellungsräumen. Doch das Museum zeigt nicht nur antike Relikte und riesige Dinosaurierskelette, sondern verbirgt auch bemerkenswerte und wenig bekannte Fakten.

Die historische Bedeutung des Naturhistorischen Museums Wien

Die historische Bedeutung des Naturhistorischen Museums Wien Das Naturgeschichtliche Museum wurde am 30. April 1876 gegründet und am 10. August 1889 offiziell eröffnet. Die ursprünglichen Sammlungen gehörten dem Ehemann von Kaiserin Maria Theresia Franz I. Stephander 1750 vom Florentiner Gelehrten Johann Ritter von Baillou die größte und renommierteste Sammlung von Naturgegenständen erwarb.
Nach dem Tod von Franz Stephan vertraute Maria Theresia die Sammlungen dem Staat an. Der Mineraloge Ignaz Born katalogisierte über 30.000 Objekte. Dazu gehören Muscheln, Korallen, Krebse und Fossilien. Im Jahr 1796 erweiterte Kaiser Franz II. die Sammlung um einen Tierkatalog. Ein 1807 erstellter Pflanzenkatalog ging 1811 in Staatsbesitz über.

Das Museum wurde 1857 in verschiedene Abteilungen gegliedert, nach dem Zweiten Weltkrieg umstrukturiert und 2002 in eine unabhängige wissenschaftliche Einrichtung umgewandelt. Zu den Abteilungen gehören heute: Anthropologie, Wissenschaftsgeschichte, pathologische Anatomie, Umwelt und Ökologie sowie verschiedene zoologische und botanische Abteilungen.

Ein majestätisches Gebäude mit einem Zwilling

Ein majestätisches Gebäude mit einem ZwillingDas Museum selbst bietet prächtige Marmorsäle, geschwungene Treppen und kunstvolle Decken, die mit Szenen bemalt sind, die die Wunder der Wissenschaft und der Natur darstellen. Und jetzt kommt der Clou: Direkt gegenüber dem Naturhistorischen Museum befindet sich sein Zwillingsgebäude, das Kunsthistorisches Museum (Museum für Kunstgeschichte). Erbaut im späten 19. Jahrhundert unter Kaiser Franz JosephDie beiden Museen wurden so konzipiert, dass sie sich gegenseitig spiegeln und die harmonische Beziehung zwischen Kunst und Wissenschaft symbolisieren. Zusammen bilden sie ein beeindruckendes Tor zu Wiens großer Ringstraße Boulevard, eines der prächtigsten städtischen Ensembles Europas.

Interne Struktur und Ausstellungsorganisation

Die interne Aufteilung des Gebäudes hilft dabei, Ausstellungen und Abteilungen systematisch anzuordnen.

Mezzanin-Ebene Exponate

Mezzanin-Ebene ExponateLeblose Natur
Abteilung: Mineralogie
Säle: 1-5
Sedimente & frühe Lebensspuren
Abteilung: Geologie & Paläontologie
Säle: 6-10
Frühe Menschheitsgeschichte
Abteilung: Prähistorie
Säle: 11-13
Menschliche Evolution
Abteilung: Anthropologie
Säle: 14-15

Erste Etage Exponate

Die Vielfalt des TierreichsDie Vielfalt des Tierreichs
Abteilung: Zoologische Abteilungen
Säle: 22-39
Die Welt der Mikroorganismen
Ausstellen: "Mikrotheater"
Halle: 21
Das Zwischengeschoss zeigt die unbelebte Natur (Abteilung für Mineralogie, Säle 1-5), Sedimente und frühe Lebensspuren aus der Erdgeschichte (Abteilung für Geologie & Paläontologie, Säle 6-10), die frühe menschliche Geschichte (Abteilung für Vorgeschichte, Säle 11-13) und die menschliche Evolution (Abteilung für Anthropologie, Säle 14-15). Das erste Stockwerk zeigt die enorme Vielfalt des Tierreichs (Zoologische Abteilungen, Säle 22-39) sowie die faszinierende Welt der kleinsten Organismen der Erde ("Microtheater", Saal 21).

Die Kunst an der Decke des Museums

Die Kunst an der Decke des MuseumsWenn Sie die große Treppe betreten, Der Zyklus des Lebens dehnt sich direkt über Ihrem Kopf aus. In einem 100 Quadratmeter großen Kreis hält ein in Rot gehüllter Mann eine Sanduhr, wahrscheinlich als Symbol für Chronos, den Gott der Zeit. Währenddessen fängt ein anderer Mensch einen Wels mit einem Dreizack, während ein Geier seine Beute bewacht und sich ein paar Kleinkinder unter erwachsene Männer und Frauen mischen.
Das Fresko des österreichischen Malers Hans Canon aus dem 19. Jahrhundert stellt den Aufstieg und Fall der Menschheit dar und illustriert den Zyklus von Wachstum und Sterblichkeit in der menschlichen Existenz. Es spiegelt die vorherrschende wissenschaftliche Perspektive der Zeit wider - das Leben ist ein Kampf ums Überleben.

Was sollten Sie sich im Naturhistorischen Museum Wien ansehen?

Um es einfach auszudrücken: Sie möchten vielleicht alles sehen. Nachfolgend finden Sie jedoch eine Aufschlüsselung der Exponate und einen Blick hinter die Kulissen der wichtigsten Highlights von Wiens Naturgeschichtliches Museum:

1. Eine 29.500 Jahre alte Dame: Die Venus von Willendorf

Eine 29.500 Jahre alte Dame Die Venus von WillendorfIhre Kurven sind berühmt, doch sie ist zerbrechlich: Die Venus von Willendorf ist zweifelsohne der Star des Museums. Mit einem Alter von 29.500 Jahren ist die winzige Kalksteinfigur eines der berühmtesten antiken Artefakte der Welt. Entdeckt entlang des Die Donau im Wachau TalWissenschaftler halten die Venus für die älteste Darstellung der menschlichen Gestalt. Die Reise der Venus verlief nicht immer reibungslos - ihre zarte Struktur und ihr Alter machen sie unglaublich zerbrechlich. Daher steht sie in einer klimatisierten Vitrine und wird nur selten bewegt. Sie zu sehen, ist wie eine Verbindung mit der Vergangenheit der Menschheit!

2. Dinosaurier-Giganten, versteckt vor aller Augen

Dinosaurier-Giganten, versteckt im VerborgenenEiner der größten Anziehungspunkte des Museums ist seine beeindruckende Dinosaurierhalle (Halle Nr. 10). Hier reserviert das Museum etwas Besonderes für Kinder in diesem Wien Museum. Was die meisten Menschen jedoch nicht wissen, ist, dass diese Skelette nicht einfach nur Fossilien sind, sondern eine Mischung aus echten Knochen und fachmännisch gefertigten Repliken. Sie können ein lebensgroßes Modell eines Pteranodons mit einer Flügelspannweite von 7 Metern von der Decke hängen sehen. Weitere Highlights der Ausstellung sind das Skelett von Archelon ischyros, die größte Schildkröte, die jemals existierte, ein weiblicher Ichthyosaurier mit versteinerten Embryos und mehrere Skelette von Pterosauriern.

Das Museum war eines der ersten in der Welt, das Dinosaurier wie den Allosaurusund ist bekannt für seine bahnbrechenden Rekonstruktionsmethoden. Tatsächlich kommen Paläontologen aus aller Welt nach Wien, um diese unglaublichen Exponate zu studieren. Als ich bei meinem Besuch im Museum genau hinsah, entdeckte ich sogar bestimmte Skelettdetails, die darauf hinweisen, wo Restaurierungen vorgenommen wurden - ein Beweis für die akribische Arbeit, die in die Schaffung dieser Giganten geflossen ist.

3. Die bedeutendste Meteoritensammlung der Welt

Die bedeutendste Meteoritensammlung der WeltVersteckt in der Meteoritenhalle des Museums befindet sich die bedeutendste Meteoritensammlung der Welt. Sie umfasst über 1.100 Exemplare, darunter auch Teile des Meteoriten, der den Tunguska-Ereignis-eine gewaltige Explosion über Sibirien im Jahr 1908. Hier finden Sie auch den ältesten Meteoriten, bekannt als der Hraschina, der im Jahr 1751 in Kroatien niederging. Das Aufregendste: Sie können diese kosmischen Besucher nicht nur aus nächster Nähe sehen, sondern Sie können auch berühren. einige von ihnen! Es hat etwas Ehrfurchtgebietendes, die Hand auf ein Stück Fels zu legen, das Milliarden von Jahren alt ist und durch das Universum gereist ist, um die Erde zu erreichen.

4. Das Labor dahinter

Während die meisten Menschen nur die Exponate des Museums sehen, arbeiten die Wissenschaftler hinter den Kulissen hart an ihrer Arbeit. Die Naturhistorisches Museum Wien ist ein aktives Forschungszentrum mit Spezialisten für alles von Zoologie über Mineralogie bis hin zu Anthropologie. Diese Experten arbeiten in einem High-Tech-Labor direkt im Museum, um neue Entdeckungen zu analysieren und zu bewahren. Vielleicht sehen Sie Forscher, die Fossilien untersuchen, alte Exemplare konservieren oder sogar neue Mineralien entdecken. Gelegentlich bietet das Museum Führungen durch das Forschungslabor an und gewährt Ihnen einen seltenen Einblick in die Prozesse, die die Vergangenheit in die Gegenwart bringen.

5. Ein 'lebendes' Mineral: Das Opal-Zimmer

Der Opalsaal im Naturhistorischen Museum WienIn der umfangreichen Mineraliensammlung des Museums glänzt der Opalsaal . Opale aus Czerwenitza in der Ostslowakei sind lebende Mineralien, denn sie enthalten Wasser, wodurch sie mit der Zeit Risse bekommen oder ihre Farbe verändern können. Die Sammlung des Museums beherbergt spektakuläre Opale in allen erdenklichen Farben und Schattierungen. Einige Opale zeigen sogar ein Phänomen, das als "Farbenspiel" bezeichnet wird und ihnen eine fast magische Qualität verleiht. Es ist eine eindrucksvolle Erinnerung an die Fähigkeit der Natur, Schönheit durch die unerwartetsten Prozesse zu schaffen.

6. Das geheimnisvolle Walzimmer

Das geheimnisvolle WalzimmerÜber Ihrem Kopf hängt ein 20 Meter langes Walskelett, das einen der skurrilsten und geheimnisvollsten Räume des Museums markiert: den Walsaal. Vor über einem Jahrhundert wurde dieses Blauwalskelett dem Museum geschenkt und in Teilen durch Wien transportiert, was ein ziemliches Spektakel war! Heute lässt Sie diese enorme Ausstellung in Ehrfurcht erstarren, wenn Sie unter ihr hindurchgehen. Der Whale Room mag zwar friedlich erscheinen, aber man munkelt, dass er nachts knarrende Geräusche von sich gibt, was zu der beliebten Museumslegende geführt hat, dass das Skelett nach Feierabend "lebendig" wird.

7. Ein Ort der lebenden Fossilien: Der Quastenflosser

Ein Ort der lebenden Fossilien Der QuastenflosserDer als ausgestorben geltende Quastenflosser, der oft als "lebendes Fossil" bezeichnet wird, existiert seit 400 Millionen Jahren und wurde 1938 wiederentdeckt. Das Museum besitzt ein seltenes Exemplar dieses prähistorischen Fisches. Wissenschaftler glauben, dass er den Fischen, die sich später zu Landtieren entwickeln sollten, sehr ähnlich ist. Im Gegensatz zu den meisten versteinerten Fischen hat der Quastenflosser eine fleischige Flosse, die sich ähnlich wie unsere eigenen Gliedmaßen bewegen kann. Ihn aus der Nähe zu sehen, ist wie ein Blick in einen Spiegel der evolutionären Reise des Lebens vom Meer zum Land.

8. Die Insektensammlung: Umwelt-Barometer

Das Umweltbarometer der InsektensammlungDas Naturhistorische Museum in Wien besitzt eine der umfangreichsten Insektensammlungen der Welt. Doch ein Großteil davon ist der Öffentlichkeit verborgen. Mit Millionen von katalogisierten und konservierten Exemplaren stellen diese Insekten eine unschätzbare Ressource für die Untersuchung der Artenvielfalt und der Umweltveränderungen im Laufe der Zeit dar. Gelegentlich veranstaltet das Museum Sonderausstellungen, bei denen einige dieser seltenen Exemplare ins Rampenlicht gerückt werden. Wenn Sie Glück haben, können Sie einen Blick auf konservierte Schmetterlinge, Käfer oder Motten erhaschen, die Jahrhunderte alt sind.

 

09. Wie man sich in einen Neandertaler verwandelt

Wie man sich in einen Neandertaler verwandeltDie Anthropologie-Säle stellen die menschliche Evolution ins Rampenlicht. Hier können Sie Skelette und Weichteilrekonstruktionen von frühen Menschen sehen. Sie können sogar ein virtuelles Skelett mit interaktiven Werkzeugen wie Mikroskopen und Röntgengeräten untersuchen, um Alter, Geschlecht, Krankheiten und mögliche Todesursachen zu analysieren. An der Morphing-Station können Sie Ihre Gestalt in eine frühe menschliche Form verwandeln und Ihr Bild mit Freunden teilen. In der EdelsteinhalleIn der Sammlung glänzen Edelsteine wie das Juwelenbouquet von Kaiserin Maria Theresia und ein kolossaler 117 Kilogramm schwerer Topas, der 1978 in die Sammlung aufgenommen wurde. Er gehört zu den größten Topasen, die aus der Lagerstätte Fazenda do Funil in der Nähe von Santa Maria do Itabira in Minas Gerais, Brasilien, stammen. Säle wie dieser zeigen die beeindruckende Fähigkeit des Museums, Geschichte, Geologie und Anthropologie zum Leben zu erwecken.

10. Nacht im Museum: Ein Abenteuer für Kinder

Nacht im Museum Ein Abenteuer für KinderFür Kinder zwischen 7 und 11 Jahren ist die Nacht im Museum Veranstaltung im Naturhistorischen Museum Wien bietet ein außergewöhnliches Übernachtungsabenteuer. Kinder haben die Möglichkeit, das Museum nach Einbruch der Dunkelheit zu besichtigen, wobei die Aktivitäten so gestaltet sind, dass das Lernen Spaß macht und in Erinnerung bleibt. Der Abend beginnt mit einer Filmvorführung im digitalen Planetarium, gefolgt von einer spannenden Fackeltour durch die Ausstellungsstücke. Nach einem Pizza-Abendessen können sich die jungen Abenteurer für die Nacht inmitten der Dinosaurier in der Dinosaurierhalle niederlassen und am nächsten Morgen eine Frühstückstüte genießen. Das Programm, das in deutscher Sprache abgehalten wird, dauert von 19:00 Uhr bis 8:30 Uhr und kostet 100 € pro Teilnehmer, einschließlich der begleitenden Erwachsenen (ein Erwachsener kann bis zu fünf Kinder beaufsichtigen). Naturhistorisches Museum Wien Karten können hier gebucht werden.

Insider-Tipp: Jedes Kind sollte eine Eintrittskarte, einen Schlafsack, eine Taschenlampe, Getränke und Snacks mitbringen.

11. Umfangreiche Bibliotheken und Ressourcen für Gelehrte und die Öffentlichkeit

Umfangreiche Bibliotheken und Ressourcen für Wissenschaftler und die ÖffentlichkeitMit Beständen, die bis in die habsburgischen Sammlungen des 18. Jahrhunderts zurückreichen, sind die umfangreichen Bibliotheken des Museums Bibliotheken eröffnen eine unschätzbare Ressource für Experten und die Öffentlichkeit. Mit etwa 500.000 Bänden, darunter auch seltene Werke, unterstützen diese Bibliotheken die Forschung in den Bereichen Anthropologie, Geologie, Mineralogie und mehr. Der Katalog ist online verfügbar, und obwohl die Bestände nur zu Referenzzwecken genutzt werden können, sind Besucher willkommen, die Materialien vor Ort einzusehen.

 

12. Essen im Café-Restaurant im oberen Kuppelsaal des Museums

Essen im Café-Restaurant im oberen Kuppelsaal des MuseumsIm Café-Restaurant in der majestätischen Oberen Kuppelhalle des Museums können Besucher eine Pause einlegen. Mit klassischer Wiener Küche, darunter Kaffeespezialitäten, Gebäck und herzhafte Snacks, ist das Café ein ausgezeichneter Ort, um die Atmosphäre des Museums zu genießen. Das Museum liegt an der Ringstraße und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht zu erreichen. öffentlichen Verkehrsmitteln. Besucher können mit der Linie U2 nach Museumsquartier oder mit der Linie U3 zum Volkstheaterund die Straßenbahnlinien D, 1 oder 2 sowie die Busse 2A und 57A halten ebenfalls in der Nähe am Burgring.
Öffnungszeit: Donnerstag bis Montag von 10:00 bis 17:00 Uhr (mit verlängerten Öffnungszeiten am Mittwoch).
Wie Sie das Museum erreichen: Öffentliche Verkehrsmittel Optionen

Erkunden Sie die Natur aus erster Hand im Nationalpark-Institut

Außerhalb der Museumsmauern, das National Park Institut (NPI), eine Außenstelle des Naturkundemuseums in Petronell am Rande der Donau-Auen, bietet ein spielerisches Eintauchen in die Natur. Dieser Ort bietet eine Reihe von Aktivitäten für Schulen und Gruppen. Von vertiefenden 3-stündigen Workshops über die lokale Ökologie bis hin zu spannenden Bootsausflügen und ausgedehnten Projektwochen. Bei von Experten geführten Touren können Schüler und Naturliebhaber die einzigartigen Ökosysteme des Nationalparks Donau-Auen hautnah erleben.

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